Über mich

Ihr Schreibgerätedesigner

Beim Vortrag während eines Workshops.

Beim Vortrag während eines Workshops.

Aufgewachsen in heiler Welt

Am 04.07.1975 wurde ich, Christoph Dengler in Roding geboren.

Meine Kindheit kann ich nur als perfekt bezeichnen, geprägt von einem liebenden Elternhaus und ganz viel Zeit im Freien und in der Natur. Ganz sicher kommt daher meine Liebe zu allem, was natürlich und unverfälscht ist.

Nach dem Abitur, mein Selbstvertrauen war nicht sonderlich ausgeprägt, ging ich bei der Allianz in Regensburg in die Lehre, um danach verschiedene Tätigkeiten im angestellten Außendienst auszuüben. Nach mehreren Stationen im Einzelhandel, sowie im Autohaus, fühlte ich mich mit 27 endlich bereit, um ein Studium anzutreten. Die Wahl fiel auf den Studiengang Diplom Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg, welchen ich sehr gut absolvierte.

Sehr prägend waren dann die Jahre als Filialleiter in einem großen Elektrofachmarkt. Ich habe einen riesigen Respekt vor den Menschen, die da einen großen Teil ihres Lebens bei künstlichem Licht damit verbringen, die passenden Einheitsprodukte an den Mann und an die Frau zu bringen. Die Bezahlung ist dabei nicht sehr beeindruckend. Auch in dieser Zeit reifte das Bewusstsein dafür, wie interessant es sein müsste, das Leben mit etwas zu verbringen, das einem wirklich Spaß macht.

Vom Hobby zur Berufung

Auf einem Weihnachtsmarkt schließlich sah ich am Stand eines Kunsthandwerkers eine gedrechselte Kugel. Wow. Was für ein perfekt schöner, natürlicher und doch vom Menschen geschaffener Gegenstand. So etwas wollte ich auch schaffen. Lange schon war ich mir darüber im klaren, dass ich neben meinem kaufmännischen Beruf auch etwas herstellen wollte, das man nach getaner Arbeit in Händen halten kann. Also wurde ein Buch gekauft, ein Drechselkurs absolviert und eine Drehbank angeschafft.

Quelle der Inspiration

Quelle der Inspiration

Nun, nach einer Weile stellte ich fest, dass in der Herstellung von einzigartigen Schreibgeräten meine Passion liegt. Sie sind edel, nachhaltig und immer individuell für den  späteren Eigentümer entworfen und hergestellt. Neben all den Massenproduktion des täglichen Lebens bieten sie die Möglichkeit seine Persönlichkeit wie mit einem Schmuckstück nach außen darzustellen. Dabei bemühe ich mich, mich als Unternehmer so zu verhalten, wie ich mir das auch von anderen Firmen wünschen würde. Dabei spielt ein schonender Umgang mit der Umwelt sowie ein ehrlicher Umgang mit dem Kunden eine besonders große Rolle.

Mit der Zeit wurden die persönlich gestalteten Schreiber immer edler und die Materialien immer ausgefallener. Gold um Mammutelfenbein sind momentan das ausgefallenste was ich meinen Kunden in ganz Europa anbiete.

Meine Familie ist meine Nummer 1

Neben der ganzen Zeit in der Werkstatt, darf natürlich auch meine Familie,  namentlich meine Frau, die mich in jeder Hinsicht unterstützt, unsere Tochter Annie und unser Sohn Levi nicht zu kurz kommen. So stehen auch gemeinsames Schwimmen, Radfahren und natürlich viel Basteln auf dem Plan.


Das Kelleratelier als kreatives Refugium – Die Manufaktur

Die Räumlichkeiten

Das Einfamilienhaus in Rettenbach ist momentan auch der Ort des Geschehens. Hier habe ich zwei Räume eingerichtet, um mein Geschäft zu betreiben. Zum einen ein etwas kleinerer Raum, welcher als Lager und Büro dient und auch ein kleines Abteil zum Fotografieren der fertigen Werke beherbergt, zum anderen der größere Raum, welcher als eigentliches Atelier dient.

Die Maschinen

Was man bei einem Handwerker, der Schreibgeräte herstellt, als Erstes vermuten würde, ist das Kernstück der Werkstatt. Es handelt sich um eine Drehbank der Firma Jet. Auf dieser Maschine erhalten die Schreiber ihre spätere Form, welche wesentlich für die Haptik und das optische Erscheinungsbild ist. Gleichzeitig wird auf der Maschine aber auch gebohrt, geschliffen und lackiert.

Des weiteren finden sich eine Minikreissäge, eine Bandsäge sowie eine Schleifmaschine. Diese ist deswegen so wichtig, da sich nur mit extrem scharfen Werkzeugen einzigartige Resultate erzielen lassen. Selbstverständlich finden sich auch übliche Handgeräte wie Bohrmaschine, Dremel etc.

Die Energie

Auf dem Dach meiner Doppelgarage betreibe ich eine Photovoltaikanlage, welche bei schönem Wetter leicht genügend Strom liefert um alle Maschinen der Werkstatt zu betreiben. Wenn der Strom nicht im Eigenverbrauch verwertet werden kann, wird selbstverständlich das öffentliche Netz damit gespeist.

Die Sonne, Hauptenergielieferant für die Werkstatt.

Die Sonne, Hauptenergielieferant für die Werkstatt.

Die Wärme in den Werkstatträumen wird von einem Schwedenofen geliefert, welcher ausschließlich mit Holz und Resten aus der Produktion befeuert wird.

Gemütlichkeit und Wärme vom Schwedenofen.

Gemütlichkeit und Wärme vom Schwedenofen.

Die Materialien

Sämtliche Materialien kommen von vertrauenswürdigen Lieferanten. Als Verpackungsmaterialien dienen ausschließlich umweltfreundliche Stoffe wie Karton, Holzwolle und Ähnliches.

Es steht eine reichliche Auswahl sowohl an exotischen als auch an einheimischen Hölzern bereit.

Holz am Garagenboden

Holzlager am Garagenboden

Nachhaltig und transparent. So funktioniert Christoph Dengler Schreibgerätedesign.