Beitrag im Bayerischen Fernsehen

Der Anruf

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als meine Frau mich im Büro anrief und eine Telefonnummer durchgab. Wen ich da zurückrufen sollte hat Sie nicht verraten, ich sollte es selbst herausfinden.

Also habe ich mich an ein lauschiges Plätzchen zurückgezogen und den Herrn zurückgerufen. Von der angenehmen tiefen Stimme war ich sofort begeistert. Der nette Herr am anderen Ende der Leitung war Fred Winkler. Er ist seit vielen Jahren für den Bayerischen Rundfunkt tätig und hat schon viele Beiträge für die Abendschau gemacht. Er bot mir also an, gleich in der folgenden Woche bei mir in Rettenbach vorbeizuschaun, um ein paar Minuten Material in den Kasten zu bringen.

Spontan wie ich bin, habe ich für Dienstag, den 15.11.2016 Urlaub genommen und den Termin mit Herrn Winkler fix gemacht.

Der Dreh

Kaum hatte ich ein paar Stunden lang meine Räumlichkeiten auf Vordermann gebracht, konnte der Drehtag auch schon beginnen. Früh morgens um 9.00 Uhr, wie vereinbart, stand Fred Winkler auf der Matte. Da sein Kameramann kurzfristig ausgefallen war, musste er alle Jobs in Personalunion durchführen. So vereinbarten wir immer, was in der nächsten Einstellung so passieren sollte und drehten die Sequenz dann ab.

Hochkonzentriert bannt Fred Winkler meine Ausstellungsgeräte auf Platte

Hochkonzentriert bannt Fred Winkler meine Ausstellungsgeräte auf Platte

Der Füller

Während der Dreharbeiten stellte ich natürlich auch einen tollen Füller her. Er ist aus Nussbaum Wurzelholz. Er besitzt vergoldete Applikationen und eine teilvergoldete Feder. Obwohl ein Dreh keine normale Arbeitssituation ist, ist das gute Stück hervorragend gelungen. Natürlich wird er auch mit einem Kalbslederetui aus der Lederwerkstatt Bad Kötzting ausgestattet.

Groß und edel - Eine Meisterstück

Groß und edel – Eine Meisterstück

Das Ergebnis

Am Donnerstag, den 17.11.2016 war es endlich soweit, der entstandene Beitrag sollte in der Abendschau gezeigt werden. Meine Vorfreude war am Maximum, da ich mich nach einem anstrengenden Bürotag in Regensburg gerde noch rechtzeitig auf das Sofa meines 85jährigen Onkels setzen konnte, um gemeinsam mit ihm seine Lieblingsssendung anzusehen, und das auch noch mit einem Beitrag über meine Schreibgeräte.

Direkt nach einem anderen Beitrag über das Thema Handschrift folgte eine kleine Anmoderation. Hier hat es mich gefreut, dass auch mein Heimatort Rettenbach genannt wurde.

Bayerisches Fernsehen

Hier gehts direkt in die Mediathek des BR. Der Beitrag beginnt ab Minute 15:00

Nachlese

Die Tage nach der Ausstrahlung war ich jeden Abend viel damit beschäftigt, die eingegangenen Mails und Anfragen abzuarbeiten. Ich hoffe, dass das Christkind dieses Jahr seine ganze Arbeit bewältigen kann, um zum hl. Abend viele Menschen mit individuellen Schreibgeräten zu beglücken.