Ein einzigartiger Füller für den Alltag

Heute freue ich mich, einmal eine Kundin direkt zu Wort kommen lassen. Ich habe gemeinsam mit Ihr einen tollen Füller erdacht und umgesetzt, beginnend bei der Auswahl des Holzes, der Form und der genauen Füllervariante.

Hergestellt wurde dieses Schreibgerät für Birgitta Hetzner, 49, Pastorin aus Stuttgart. Birgitta betreibt auch selbst einen Blog. Hier geht´s lang.

Alle Bestandteile sind ausgesucht und bereitgelegt.
Alle Bestandteile sind ausgesucht und bereitgelegt.

Doch lassen wir Birgitta selber zu Wort kommen.

Manchmal braucht es im Leben etwas eigenes, etwas was nur mir gehört und auch nur für mich gemacht wurde, also einfach etwas Besonderes. Und genau so etwas ist heute immer schwerer zu bekommen.
Für mich ist ein Füller schon immer etwas Besonderes gewesen. Ich schreibe gerne mit Füller. Ich liebe es, wenn man mit leichtem Schwung, ohne Anstrengung seine Gedanken zu Papier bringen kann. Mein Traum von Füller muss gut in der Hand liegen, darf auf keinen Fall kratzen und das Scheiben darf den Gedankenfluss nicht beeinträchtigen. Kurz gesagt: Es muss fließen.
Einen solchen Füller hatte ich schon einmal – ich hatte ihn mir zum bestanden Examen selbst geschenkt. Er hatte mich ein Vermögen gekostet. Zum Aussuchen war ich fast eine Stunde im Schreibwarenladen. Aber dann war er es – mein Füller.
Ich war glücklich und schrieb viele meiner Predigten nun mit ihm. Es machte Spaß, es war ein Traum!
Eines Tages wurde mir mein Federmäppchen eben mit diesem Füller aus meinem Rucksack geklaut. Eine kleine Katastrophe. Sicher kein Weltuntergang, aber eben nicht mehr wie vorher. Und alle Füller danach waren eben nur ein Abglanz dessen, was ich einmal besessen hatte. Meine Predigten wurden immer öfter und immer mehr mit dem Computer geschrieben – und tief in mir, nahm das Sehnen nach dem Füller immer größeren Raum ein.

Dann entdeckte ich die Seite von Christoph Dengler. Seine Füller gefielen mir und so kam ein erster Kontakt per Mail zustande. Auf seine Frage nach meinem Traumfüller beschrieb ich „meinen Füller“. Als Holz suchte ich mir aus einer Vielzahl von Möglichkeiten Eschenholz aus – die Form beschrieb ich ihm genau.
Während der Produktionszeit informierte mich Christoph täglich mit Mails und Bildern über den Fortschritt, so war es für mich, als wäre ich bei der Entstehung ganz nah dabei gewesen gewesen.

Die Holzteile werden gebohrt und gefräst

Die Holzteile werden gebohrt und gefräst

Endbehandelt und aufpoliert warten die Holzteile auf die Montage

Endbehandelt und aufpoliert warten die Holzteile auf die Montage

Jetzt geht es an die spätere Form

Jetzt geht es an die spätere Form

Nach wenigen Tagen konnte ich meinen Füller, liebevoll verpackt per DHL versendet in Empfang nehmen. Und da war es wieder: dieses Gefühl, etwas ganz besonderes in der Hand zu halten. Ein Füller, wie für mich gemacht – alles fließt.

Vielen Danke Christoph.

Mir bleibt hier nur Danke zu sagen für für die harmonische Zusammenarbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ohne Kappekommen die vergoldeten Bestandteile schön zur Geltung.

Ohne Kappekommen die vergoldeten Bestandteile schön zur Geltung.

Das orangene Etui hat eine spezielle Bedeutung, die Brigitta´s Geheimnis bleibt

Das orangene Etui hat eine spezielle Bedeutung, die Brigitta´s Geheimnis bleibt

 

 

 

 

 

 

 

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